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26.06.2019

Deutsch- und Englisch-Wochen in Bern: vom 26. Juni bis zum 11. Juli 2019

Nein, ein Stout wird nicht ausgeschenkt und Brezel sind auch nicht dabei, dafür gibt es eine Extrawurst zum Sparen: 10% Rabatt auf Übersetzung, Korrekturlesen und Redaktion für die Sprachen Deutsch und Englisch.

Nach dem verregneten Frühling kommt endlich das heisse Sommerangebot der USG AG für alle, die diesen Newsletter gelesen haben. Wer das Codewort „Hot ist Heiss“ zusammen mit einem Auftrag für eine Übersetzung oder ein Korrekturlesen in deutscher oder englischer Sprache an info@usg.ch schickt, erhält 10% Rabatt aufs Total, sofern der Auftrag über einen Mindestauftrag von CHF 80.– hinausgeht. Das gilt für alle Sprachen aus dem EU-Raum, inklusive Russisch und Chinesisch. Eine echte Preiserfrischung für alle, denen Top-Qualität im Sprachbereich nicht einfach Wurst ist.

Unsere Kernkompetenz ist das Übersetzen in 33 Sprachen. Übersetzen allein ist uns aber nicht gut genug. Wir wollen immer ein bisschen besser sein als das Original. Das ist unser Credo seit 40 Jahren. Diese Qualität garantieren unsere Übersetzer und Lektoren mit dem 4-Augen-Prinzip: zwei Augen übersetzen, zwei Augen lektorieren.

Beim Lektorieren überprüfen wir textvergleichend Inhalt, Terminologie, Stil und Vollständigkeit sowie Darstellung und Form der Übersetzung. Orthografie, Grammatik und Interpunktion gehören selbstverständlich dazu, auf Wunsch auch mit Gut zum Druck.

Das macht uns absolut einmalig auf dem Schweizer Markt. Ein Versuch kostet Sie weniger als ein Biergartenbesuch mit ein paar Freunden. Oh yes, wir haben verstanden, wenn Sie uns die Übersetzung persönlich vorbeibringen, erhalten Sie ein feines deutsches Bier oder ein englisches Stout. Nur den Senf zum Würstchen müssen Sie selbst mitbringen. Cheerio!

Ziehen und drücken und dann kalt duschen

Gutes Marketing zieht. Dummes drückt. So die Meinung der Marketingexperten, die in der Regel wenig zu sagen haben (über Marketing), denn sie glauben an Geld, Umsatz, Rendite und nicht an den psychologischen Firlefanz dahinter. Statt eisenharte Positionierungsideen lieber multioptionales, globales Wischiwaschi. Also lieber im Gleichschritt mit der Konkurrenz marschieren, als einen eigenständigen Auftritt riskieren. 90 Prozent dieser Gurus reden zwar von Differenzierung und schreien wie Mister Wichtig nach Alleinstellung, aber in der Praxis passen sich nur 10 Prozent der Marketingstrategen nicht der Konkurrenz an. Das Angebot in den meisten Märkten ist erstaunlich gleichförmig – wie man sieht.

Da kann ich als gleichgültiger Konsument nur noch wegschauen, wegzappen, wegklicken und die seichten, netten und harmlosen Ideen ignorieren, die von schneidigen Beratern ausgedacht wurden, um ja nicht aufzufallen und schon gar niemandem wehzutun. Vor allem nicht dem faden Management der Auftraggeber. Apple, Dyson, Red Bull, Nike und andere Ausnahmen hingegen zeigen, dass man auch in scheinbar gesättigten Märkten die fetten Wettbewerber aushebeln kann – mit innovativen Produkten und einzigartiger Werbung. Geführt wurden diese Marken von Vollblutmenschen wie Steve Jobs, Philip Knight und Dietrich Mateschitz. Also keine intellektuellen Apparatschiks oder Warmduscher.

Übrigens, unsere Geschäftsleitung mit Patricia Brand und Max Berounsky duscht kalt in
33 Weltsprachen

Kein Mensch muss müssen

Nathan der Weise sagte das zu seinem Freund Al-Hafi. Im Gegensatz zu Nathan und zu dieser wunderbaren Alliteration, die Lessing in der Ringparabel hat auferstehen lassen, schreiben die selbsternannten Belehrungspublizisten der Pflotschmedien mit Leidenschaft, was denn Regierungen und die Bundesräte tun müssen. Also „Die Regierung muss handeln“, oder Kanzlerin Merkel „muss liefern“, oder „Die EU muss China in die Schranken weisen“.

Früher, also vor den Fake News, beschrieben die Journalisten die Welt einigermassen so, wie sie ist. Dann kam das Internet, und die Auflagen der Printmedien brachen zusammen. Als Reaktion auf die Krise schrieben die Redaktionen die Welt schön. Sie schrieben nicht mehr, wie die Welt ist, sondern wie sie sein sollte. Die Welt wurde hintergründig interpretiert und in Gut und Böse eingeteilt ... wobei das Gute immer von Amerika aus kam. Die Medienschaffenden glaubten, so einen Wettbewerbsvorteil gegen die schnellen Online-News geschaffen zu haben. Man schreibt, was sein muss, und nicht was ist. Die Fake News waren erfunden, also der sogenannte Meinungsjournalismus.

Im Gegensatz zu den Meinungsjournalisten sind wir Übersetzer wunderbar traditionalistisch: Wir übersetzen, was ist, und nicht was sein muss.

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