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USG Babylon Nr. 34 04.08.09
Offizielles Publikationsorgan der USG AG zur Lösung nachbabylonischer Sprachprobleme
Direkt von der Sprachenfront:
Neues, Witziges, Unglaubliches und Bösartiges
Guten Tag liebe Leser

Das ist der etwas andere Newsletter der USG AG, direkt von der Sprachenfront.


ACHTUNG ABMELDEN
Übersetzungen unter der Gürtellinie

Wenn Menschen ihre Texte den Maschinen überlassen, kann das Ergebnis buchstäblich in die Hose gehen. Im Fall von Präsident Clinton sieht das dann so aus: Am 15. November 1995 – so Monica Lewinsky – habe der US-Präsident erstmals ihre entblössten Brüste betastet und geküsst. Über ein Treffen des Präsidenten mit der Praktikantin am 31. März 1996 heisst es dann im Starr-Report:

At one point, the President inserted a cigar into Ms Lewinsky’s vagina, then put the cigar in his mouth and said: „It tastes good.“

Diesen Satz haben wir gestern maschinell übersetzen lassen. Mit folgendem Ergebnis:

Bei einem Punkt, setzte der Präsident eine Zigarre in Frau Levinsky‘ ein; s-Vagina, dann setzte die Zigarre in seinen Mund ein und sagte: „Schmeckt sie good.“

Was sich hier wie experimentelle Prosa liest, ist die elektronische Übersetzung einer bekannten Übersetzungsmaschine. Kurz: Die Maschine produziert Unsinn. Sicher wird uns irgendwann einmal der Computer auf dem Gebiet des Übersetzens mehr abnehmen können als heute. Damit aber eine Übersetzung nicht zur Falschaussage wird, braucht es Mensch und Maschine in Interaktion. Denn übersetzen heisst, Sprachen und Kontexte umfassend verstehen, und nicht einfach nur so ein bisschen im Wörterbuch nachschlagen.

Unsere Übersetzer kennen die Tücken der maschinellen Übersetzung und haben für Sprachtüdelidü kein Gehör. Sie stehen Ihnen aber jederzeit für professionelle Übersetzungsdienste zur Verfügung. Da können Sie und Sonderermittler Starr uns beim Wort nehmen: www.usg-stuttgart.de.

Seit 30 Jahren übersetzen wir mit 100 klugen Mitarbeitern in 33 Weltsprachen – ohne Maschinen, dafür mit Esprit und einem CAT-Tool (Computer Aided Translation). Dieses erkennt vor allem, was wir für welchen Kunden schon einmal übersetzt haben und welche Vorlieben dieser hat, d.h. ob es „innenliegende Sechskantschraube“, „Madenschraube“ oder „Inbusschraube“ heissen muss. Ausserdem beschäftigen wir vier Werbetexter, die statt „nur“ Wörter zu übersetzen Ideen zwischen Sprachen übertragen. Und zwar zwischen Deutsch und Französisch, Englisch und Italienisch. Dieses Sondereinsatz-Kommando steht unter der Leitung von Adrian Peter, der viele Jahre lang als Creative Director eine der ganz grossen Werbeagenturen in Deutschland geleitet hat, bevor er sich wieder dem Wohlergehen seiner Übersetzungsagentur in der Schweiz und in Deutschland widmete.

 

Heisse Mädchen in der Max-Planck-Forschung:

Viele Grafiker sehen halt Texte immer nur als Grauwerte an oder als schmuckes, kokettes Beiwerk. So landete auf dem Titelblatt des renommierten Forschungsunternehmens nicht ein klassisches, chinesisches Gedicht, sondern die einschlägige Werbung eines Instituts aus dem Rotlichtmilieu. Im Text heisst es, die Damen seien „heiss“ und „schön wie Jade“ und böten eine „bezaubernde, kokette Vorstellung“. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei Ihnen als Übersetzungsbüro vorstellen, das seit 30 Jahren ins Chinesische und Japanische übersetzt: klassische und moderne Texte. www.usg.ch

 

Rheumakrank durch Übersetzungsfehler:
In der deutschen Übersetzung wurde die „Osteoarthritis“ fälschlicherweise eine Arthritis statt eine Arthrose. Die einschlägige Presse wie Bild, Welt, Stern und andere berichteten dann über den Zusammenhang zwischen Längenverhältnis von Zeige- und Ringfinger und der Wahrscheinlichkeit an einer Arthritis zu erkranken. Der Übersetzungsfehler sprang dann nach dem Schneeballprinzip von einer Zeitung zur nächsten.

 

Die USG AG gewinnt die Silbermedaille
im deutschen B-to-B Triple A Award

Zum zweiten Mal in Folge gewinnt die USG AG Silber an der INDUKOM. Mit der Doppelseiteninserate-Serie „Schneewittchen & Co.“ setzt sich das Übersetzungsunternehmen am Forum Industrie und Kommunikation in Fürstenfeldbruck durch. Da der Award ausschliesslich die Kundensicht gewichtet, unterscheidet sich dieser Preis von den einschlägigen Veranstaltungen unter Werbern, wo Werber Werbern Preise verleihen. Die 32 Mann starke Jury entschied sich nur ganz knapp gegen Gold für die freche Werbekampagne der USG-Leute.
Unsere Freude ist deshalb besonders gross, weil wir unter den führenden B-to-B-Agenturen in Deutschland als kleines (100 Mitarbeiter) Übersetzungsbüro offenbar locker mithalten können. Michael Stocker, der INDUKOM-Mitinhaber und Forumsveranstalter, meint trocken: „Die USG hat bereits zwei silberne Tipl-A’s in der Tasche. Für ein Übersetzungsbüro wahrlich ein Husarenstück!“

„Textdominanz ist in unserer Eigenwerbung als Übersetzungsbüro logisch und zwingend“, meint Adrian Peter, der dieses Jahr als Firmengründer auch gleichzeitig das 30-jährige Bestehen der USG feiern konnte und seit Februar mit Frederic Kaminski in Sindelfingen die erste EU-Filiale der USG gegründet hat. Ach ja, wer die bösen Texte lesen will, kann die Kampagne downloaden. Einfach auf „Schneewittchen & Co.“ klicken.
 

Kaminskis Klartext:

Kein Thema! Kommunikationsbedürfnisse, die über das Übersetzen hinausgehen.

Unser Inhaber, Adrian Peter, hat als Werbetexter, Creative Director, Drehbuchautor und Journalist mehr als 12 Jahre in Deutschland gearbeitet und weiß, worauf es bei der Kommunikation ankommt. Er leitet unser Texter- und Journalistenteam, das aus zwei Top-Journalisten im Bereich Wirtschaft und Finanz und vier Werbetextern in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch besteht.
So sind Webcontents, Newsletter, Aktienberichte, Plakattexte, Anzeigentexte, Storyboards und das Erstellen von Firmenzeitschriften bis und mit Reden und Referate schreiben kein Thema. Peter sorgt dafür, daß alles in allen Sprachen in der richtigen Tonalität bei der Zielgruppe so ins Hirn kommt, daß es das Herz trifft und die Motorik funkt: Jetzt die Brieftasche zücken!

Anders rum: Wenn Sie zum Beispiel eine Unternehmenszeitschrift brauchen, aber keine Zeit zum Schreiben haben, erledigen wir das für Sie. Wir können die Zeitschrift oder eine Homepage von Grund auf für Sie erarbeiten: Von der Idee über die Planung bis zur Gestaltung (mit einem externen Grafiker oder Art Director) und dem Druck und das – wenn Sie wünschen – in 33 Sprachen.

Und wenn Sie sich einmal bei einem Text nicht so sicher sind, ob er denn so wirklich richtig gut bei der Zielgruppe ankommt und die Brieftaschenmotorik in Gang setzt, dann können Sie ihn in die Peter’sche Redigierungsabteilung geben! Auch das ist für uns kein Thema.

F. Kaminski

 

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