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USG Babylon Nr. 5 01.04.07
Offizielles Publikationsorgan der USG AG zur Lösung nachbabylonischer Sprachprobleme
Direkt von der Sprachenfront:
Neues, Witziges, Unglaubliches und Bösartiges
Guten Tag liebe Leser

Das ist der etwas andere Newsletter der USG AG, direkt von der Sprachenfront.


ACHTUNG ABMELDEN

Über Zischer, Brummer, Quiekser und Schnalzer

Natürlich geben wir diese Laute nicht von uns, weil uns solche Geräusche gefallen, sondern weil sie Informationen transportieren. Wann der erste Satz gesprochen wurde, weiss heute niemand mehr. Vor fünfzehntausend Jahren, als der Homo sapiens auftauchte? Oder gar vor 2 Millionen Jahren, als der Mensch die ersten Steinwerkzeuge schuf? Oder noch früher, als wir grunzend und quietschend von den Bäumen stiegen?

Sicher ist: Primitive Sprachen gibt es nicht. Die Sprachsysteme der auf Borneo lebenden Wildbeutergruppen sind ebenso komplex wie das unsrige. Die einen kommunizieren mit mehr Konsonanten und einfacheren Verbformen, die anderen reden nur mit wenigen Lauten, dafür können sie mit einem einzigen Verb einen Sachverhalt ausdrücken, für den wir im Deutschen einen ganzen Satz brauchen (Beispiel: «Nine eleven*»).

* der Kürzel 9/11 (nine-eleven) drückt den gesamten Sachverhalt der Geschehnisse
vom 11. September 2001 in New York aus.

Infolge der babylonischen Sprachverwirrung spricht, politisiert, täuscht, lügt und liebt die Menschheit heute in gut 6500 Sprachen. Es gilt als gesichert, dass in 100 Jahren Tausende dieser Sprachen nicht mehr existieren werden. Dagegen wird die englische Sprache wohl an Dominanz einbüssen. Dass wir jedoch, wie vor dem Turmbau zu Babel, nur noch eine einzige Sprache reden werden, ist auch in 2000 Jahren unwahrscheinlich.

Und in 2 Millionen Jahren? Da reden wir möglicherweise gar nicht mehr, weil wir dann entweder ausgestorben sind oder eine ganz neue Art der Kommunikation entwickelt haben, die mit einem Bio-Chip direkt übers Hirn läuft. Aber bis dahin gibt es noch viel zu grunzen und quieksen für unser Übersetzungsbüro. Mehr Infos über uns lesen Sie auf:
www.usg.ch

 

Durchgefallen in Spanien:

Bierproduzent Coors hatte in Spanien Pech mit der Übersetzung seines Slogans «Turn it loose!». «Nimm das Leben locker» wurde vom Übersetzer mit «Du kriegst Durchfall» übersetzt.

 
     

Gut, besser, am besten:

Anlässlich der Gründung von USG vor 27 Jahren
hatten wir uns nur eines vorgenommen:
«Wir wollen immer versuchen, ein bisschen besser zu sein als das Original.» Dieser Satz steht übrigens immer noch zuvorderst auf unserem Leitbild.

     

Editorial:

Die Übersetzungs-Service USG AG.
Unsere Übersetzerinnen und Übersetzer arbeiten immer noch mit dem Kopf, dies in mehr als 33 Sprachen weltweit und in allen erdenklichen Bereichen: Ob Werbebroschüre, Homepage oder technisches Handbuch, Jahresbericht oder Polizeirapport, Anlageprodukt oder Versicherungsvertrag, ja auch der Liebesbrief und das Scheidungsurteil sind bei uns in besten Händen. 

 

 

   

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