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USG Babylon Nr. 12 01.11.07
Offizielles Publikationsorgan der USG AG zur Lösung nachbabylonischer Sprachprobleme
Direkt von der Sprachenfront:
Neues, Witziges, Unglaubliches und Bösartiges
Guten Tag liebe Leser

Das ist der etwas andere Newsletter der USG AG, direkt von der Sprachenfront.


ACHTUNG ABMELDEN
Ich glaub, mich beisst ein Neandertaler

Keith Hearing ist tot. Die Drachenloch-Höhle ist in der Schweiz Kult. Und Piktogramme, das sind jene Bildzeichen, bei denen das Zeichen für einen Baum einen Baum und das für einen Bären einen Bären darstellt. Vor 50'000 Jahren ritzten die Zauberer der Aborigines und die Bewohner der Höhle von Altamira solche Zeichen in Steine und Knochen, während die Neandertaler in der Schweiz noch die Höhlenbären verehrten.

Die Grosstadtindianer von heute meisseln ihre Zeichen nicht mehr in Stein und ritzen sie nicht mehr in Knochen. Die Steine von heute sind die Signaltafeln auf den Flughäfen und Bahnhöfen, die Verkehrsschilder auf den Strassen, die Displays in den Supermärkten und die Wegweiser in den Museen. Die Knochen von heute sind die Superposters der Werber in den grauen Strassenschluchten und die Displays der Handys mit denen wir Herzchen oder Stinkefinger global durch den Äther schicken. Und die Zauberer von heute, das sind Sprayer wie Keith Hearing oder Harald Nägeli.

Doch wenn Sie auf dem Bahnsteig stehen und auf den Zug warten, neben sich tätowierte Oberarme und gepiercte Bauchnabeln, fragen Sie sich da nicht auch manchmal, ob wir nicht wieder da angelangt sind, wo vor 50'000 Jahren alles begann?

Menschen wollen anderen Menschen Geschichten erzählen. Sie wollen Gedanken austauschen und von Erkenntnissen und Erlebnissen berichten. Mit Piktogrammen, Knochen, Brandings und Sprayereien. So, wie wir Ihnen mit dieser Geschichte sagen wollen:

Falls Sie Ihren Geschäftspartnern mehr zu erzählen haben als dies mit multilingualen Piktogrammen möglich ist, sprechen Sie mit uns. Wir übersetzen Ihre Anliegen, Offerten, Dissertationen, Gerichtsbeschlüsse, technischen Beschreibungen und alles, was mit Worten zu tun hat, in 33 Weltsprachen. Und wenn Sie wollen, in Stein gemeisselt oder auf Ihren Rücken tätowiert!

:-) =

     
hak dau afaik?

Mit Wortkürzeln (Akronymen) haben die Computerfreaks die E-Mailsprache beschleunigt und kreativ erweitert. Hier steht, was zukünftige Hacker können müssen, um ihre E-Mails auf Cyberspeed zu beschleunigen:
 
afaik as far as I know
aij am I Jesus?
asap as soon as possible
btw by the way
B4N bye for now
bbl be back later
cu see you
c u l8r see you later
dau dümmster anzunehmender User
eod end of discussion
fyi for your information
hak hugs and kisses
K3WL kewl, für: cool
r u ok are you ok?
rtfm read the fucking manual
mom one moment please
N8 Good night
thx Thanks!
   

 
     
Upperclass-Sprache, die feine englische Art:
In die Aristokratie kann man sich nicht hineinarbeiten, man wird in sie hineingeboren. Oder: Warum die Sprache Kate Middleton von Prinz William getrennt hat.

Statt "Pleased to meet you" sagte sie zur Queen "Hello Madam": Die gute Kate vergass, dass man in der englischen Oberklasse, wenn man die Hosen runterlässt, nicht auf die "toilet" pinkeln geht, sondern das "lavatory" aufsucht. Snobismus hin oder her, wer die Codes nicht kennt, ist unten durch. Middle class eben, wie die Middletons. Oder anders gesagt: Auch nach unten heiraten ist nicht ganz einfach!

 
     
Editorial:  
Die USG AG gibt es seit 27 Jahren. Sie übersetzt in 33 Weltsprachen und beschäftigt 15 Mitarbeiter sowie 80 freie Übersetzer. Ein Anruf, und Sie wissen mehr: 031 922 11 33.

www.usg.ch
 
     
     
     

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