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USG Babylon Nr. 26 01.01.09
Offizielles Publikationsorgan der USG AG zur Lösung nachbabylonischer Sprachprobleme
Direkt von der Sprachenfront:
Neues, Witziges, Unglaubliches und Bösartiges
Guten Tag liebe Leser

Das ist der etwas andere Newsletter der USG AG, direkt von der Sprachenfront.


ACHTUNG ABMELDEN
Es guets Nöis!
Heute am 1. Januar 2009 wollen wir mit Ihnen die bösen Dämonen des letzten Jahres vertreiben, die uns eine Weltkrise beschert haben, und die schönen Frauen an der Finanzmesse in Zürich vergessen, die so tolle Begriffe wie "Tracker-Zertifikate", "Knock-out Warrants" oder "Barrier Reverse Convertibles" fehlerfrei aus ihren rot geschminkten Mündern hauchten. Allein im US-Hypothekenmarkt stehen noch Kredite im Wert von etwa 11 Billionen Dollar aus, das ist in etwa die gesamte Wirtschaftsleistung der USA pro Jahr. Von Europa und der Schweiz wollen wir hier gar nicht sprechen.
Kurz: Vergessen Sie den Cowboy-Kapitalismus und freuen Sie sich über wahre Werte wie Familie und Freunde oder, um im Business zu bleiben, über Geschäftspartner, denen Begriffe wie Qualität und Vertrauen noch immer Werte darstellen, die nicht im Fegefeuer der Kapitalvernichtung untergegangen sind.

Überlebt hat aber auch unser Schweizer Glücksräppler*, den Sie, wenn Sie wollen, von uns als Glücksbringer bekommen. Schreiben Sie einfach an info@usg.ch das Stichwort "Räppli"!
Und da uns Menschen, die den Rappen ehren, nicht gleichgültig sind, bekommen alle Räppliverehrer von uns auf jeden Auftrag, den wir vor dem 15. Januar 2009 bekommen, 10% Rabatt, damit das neue Jahr "räpplispalterisch" gesehen etwas sanfter und mit einer guten Neuigkeit anfängt.

Gefeiert und geknallt wird rund um den ganzen Erdball: Die Amerikaner besuchen Freunde, Verwandte und Nachbarn und trinken Cola. Die Japaner backen eine Woche vor Neujahr bei einem gesellschaftlichen Beisammensein Reiskuchen, den sie dann mit Sake verzehren. In Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich feiert man mit Champagner oder Sekt, wobei man ganz gegen die Etikette die Korken knallen lässt. In Schottland allerdings stösst man nicht mit Sekt an, sondern mit dem Hot Pint, einem Punsch aus Starkbier, Whisky und Eiern.
*Der Glücksräppler ist ein Symbol für Reichtum. Indem man ihn symbolisch verschenkt, wünscht man dem Empfänger, dass diesem niemals das Geld ausgehen möge. Aber da wir ganz sicher gehen wollen, haben wir die Glücksbringer in diesem Newsletter addiert!
In Russland wird mit Wodka und Borschtsch gefeiert. Und die Araber, Israelis, Koreaner, Chinesen und Vietnamesen feiern das neue Jahr zwischen Januar und März. Wir als Übersetzer kennen uns natürlich mit all diesen Bräuchen auf der ganzen Welt aus, denn sonst könnten wir nicht einwandfreie Übersetzungen in 33 Weltsprachen liefern. Darauf wollen wir anstossen! Prooost Neujahr!