   |
| USG Babylon Nr. 22 |
02.09.08 |
| Offizielles Publikationsorgan der USG AG zur Lösung nachbabylonischer Sprachprobleme |
Direkt von der Sprachenfront:
Neues, Witziges, Unglaubliches und Bösartiges |
Guten Tag liebe Leser
Das ist der etwas andere Newsletter der USG AG, direkt von der Sprachenfront.
|
ACHTUNG ABMELDEN |
 |
Trio infernale auf Chinesisch: Guanxi, Hong Bao & Zhang
|
| Guanxi: Das ist gleichbedeutend mit unserem Vitamin B. Oder anders gesagt, in einem Land, das in unseren Augen noch weit davon entfernt ist, ein Rechtsstaat zu sein, geht es vor allem darum, die richtigen Leute mit den richtigen Verbindungen zu kennen. Um in China Geschäfte zu machen, muss man jemanden kennen, der einem wohlgesinnt ist, denn das Recht wird im Einzelfall ausgehandelt. Selbst die Vermittlung von Guanxi ist zum Geschäft geworden. Und die Bestechungsgelder gehen in die Milliarden Euro pro Jahr. |
Diese Unsummen werden dann in roten Umschlägen weitergereicht: Hong Bao heisst eigentlich Hochzeitsgeschenk. Da Rot die Farbe des Glücks ist, werden Frischvermählten Geldpräsente in roten Umschlägen zugesteckt. In China gibt es kein Geschäft ohne Hong Bao, wie die Marketinggurus von Siemens, der Post und Alstom schon vor dem Kaiser von China wussten. Aber diese Umschläge sind heute, wie bei uns, aus Diskretionsgründen weiss. Und im Gegensatz zu Zumwinkel, Pierer, Bilger und Konsorten kann dann im Reich Maos das richtige Mass an Guanxi helfen, gar nicht erst in die Schlagzeilen zu kommen.
Zhang: Verträge, Vereinbarungen, Lizenzen, Patente und Dekrete werden nicht unterschrieben, sondern mit roter Farbe besiegelt. Auch der Kaiser von China war ein begnadeter Stempler. Gestohlene oder verschwundene Stempel können ganze Fabriken lähmen, denn Entscheidungen gibt es nur mit roter Stempelfarbe richtige.
Wer sich die Mischung aus Guanxi, Hong Bao und Zhang einverleibt hat, wird schnell reich in China, dazu braucht er dann nur noch die richtige Vistienkarte.
Mingpian: Das ist die persönliche Visitenkarte der Chinesen. Wer es zu was gebracht hat, verteilt Aufklappkarten oder ganze Serien von Visitenkarten, auf denen zig Titel stehen. Selbst unterste Chargen werden meisterhaft mit klangvollen Titeln aufgewertet. Also vorsichtig aufbewahren, denn wer weiss, ob der Verteiler nicht doch noch Einfluss auf einen begehrten Zhang hat oder wichtige Guanxi vermitteln kann. Andere Länder, andere Sitten. Wenn es ums Geld geht, kennen die Chinesen keine Hemmungen.
Chao Gupiao: Das heisst wörtlich "Aktien braten" oder auf Deutsch: spekulieren. Es gibt kein zockwütigeres Volk auf Erden, als die Chinesen. Innert Jahresfrist stiegen die Aktienkurse um 130% (von 2006 auf 2007), dann kam der grosse Absturz. Der Braten roch dann ganz ähnlich wie bei uns nach der Subprime-Krise: total verbrannt! Wenn Sie aber in Sachen Sprachen nichts anbrennen lassen wollen, dann sprechen Sie mal mit der schweizerischen USG AG: Das ist die Firma, die Ihnen hilft, Ihre Anliegen in China, Korea, Vietnam und Japan sprachlich einwandfrei zu erledigen, ohne dass vorher ein Weikuan (Schwanzgeld, ein so genannter Pfuschrabatt) draufgeschlagen wird, was in China aber üblich ist, denn die Chinesen trauen dem eigenen "Made in China" nicht über den Weg und gehen davon aus, dass es im Nachhinein immer Ärger mit dem Lieferanten gibt. So werden die letzten 5% erst dann bezahlt, wenn sich das Gekaufte bewährt hat. Ausser auf Chinesisch übersetzen wir noch in 32 andere Sprachen: www.usg.ch Und wer in diesem Monat bei uns auf Chinesisch übersetzen lässt, bekommt 10% Rabatt auf den ersten Auftrag. |
| |
So blau wie die Franzosen werden
die Deutschen nie!
|
| Die Franzosen haben nicht nur ein Wort für blau, sondern zwei verschiedene: bleu und azur, wobei allerdings die Nuancen ähnlich wie im Italienischen liegen: azzurro ist eine Farbe, die zwischen blu und celeste liegt. Alles ist irgendwie blau. Die Russen unterscheiden zwischen goluboj und sinyj, und das auch ohne Wodka. Im Ungarischen gibt es zwei Wörter für rot: piros und vörös (gesprochen: "pirosch" und "wörösch"). Jeder Ungar wird ohne Zögern die rote Rose, die rote Fahne, das Blut, rote Lippen oder Fingernägel als piros bezeichnen, dagegen sind aber die Rote Armee und der Rotwein oder der Fuchs vörös. Auf dem Roten Platz, dem Vörös Tér, weht dann eine rote Fahne, die aber für einen Ungarn keineswegs vörös, sondern piros ist. |
 |
| Alles klar? Sie brauchen wirklich nicht schwarz zu sehen: Unsere Übersetzer kennen sich in 33 Sprachen bestens aus, gleichgültig ob es um Farben, Zustände, Wein, Kunst oder eines der vielen Fachgebiete geht, in die wir übersetzen. Noch Fragen? www.usg.ch |
| |
| 4000 Jahre Durst nach guten Geschichten und geistigen Getränken |

Heute gibt es etwas mehr als 5000 Sprachen. Aber nur ein kleiner Teil von ihnen hat es zu Literatur gebracht. Die am meisten gesprochene Sprache ist das Chinesische, gefolgt vom Englischen. Hindi folgt auf Platz drei. Dann kommt Spanisch. Deutsch kommt erst auf Platz 11. Man glaubt, dass die Menschen seit gut 200'000 Jahren sprechen, feilschen, fluchen, lügen und Geschichten erzählen. Vor 5000 Jahren haben dann die ersten Literaten begonnen, diese Geschichten auf Stein, Ton, Holz, Metall, Tierhäuten und Papyrus für die Nachwelt festzuhalten. Zu den ältesten literarischen Werken gehört das Gilgamesch-Epos. In Deutschland gilt das Hildebrandslied als ältestes Schriftwerk, das im 8. Jahrhundert nach Christus aufgeschrieben wurde. Nach Gutenberg und der Erfindung der Druckkunst wurde dann die Literatur in Kategorien eingeteilt: Lyrik, Drama und Prosa. Die Prosa wiederum unterteilte sich dann in Märchen, Sagen, Erzählungen, Novellen, Romane, und die Romane gliederten sich weiter auf in Liebes-, Science-Fiction-, Kriminal-, Western-, Abenteuer-, und Trivialromane. Aber das spielt ja beim Lesen keine so grosse Rolle. Als ich vor ein paar Jahren mit meiner Frau und meinen beiden Kindern auf dem grossen Platz in Marrakesch war, da entdeckte ich nebst den "Schreibern" die leibhaftigen Vorgänger der Hörbücher: die Geschichtenerzähler! Auch wenn ich kein Wort verstand, war ich fasziniert vom Zuhören und Zusehen, wie das Publikum stöhnte, schnaubte und lachte und mit Zwischenrufen mit der Erzählung mitging. Reinstes Fernsehen für den Kopf! Einfach genial. Ja, und weil ich dieses geistige Fernsehen so toll fand, verlosen wir drei kleine Flaschen irischen Whiskeys (als geistige Stimulanz) mit drei Hörbuchern, die Bücher übersetzt und gesprochen von Harry Rowohlt, der Whiskey getrunken von Ihnen. Das Hörbuch heisst "Durst" und stammt vom irischen Autor Flann O'Brien. So gut wie Harry Rowohlt können wir nicht sprechen, dafür übersetzen wir in 32 Sprachen mehr als er.
Ja, sollten sich mehr als drei Leser für die "geistige" Nahrung interessieren, entscheidet das Los! Positiv beeinflussen können Sie den Entscheid der Jury, wenn Sie uns angeben, welches Ihr englischsprachiger Lieblingsautor ist.
|
| |
| Wussten Sie, dass wir, die USG AG ... |
in 33 Weltsprachen übersetzen? Und pro Tag mehr als 300 Seiten rauspowern, wenn es sein muss? Und dass Sie als Kunde in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch einen Gratis-Sprachensupport erhalten? Das ist praktisch, wenn Sie ganz schnell wissen müssen, wo das Komma zu setzen ist oder wie "Know-how" auf Französisch heisst. Alles, was wir für Sie am Telefon erledigen können, kostet Sie nichts:
++41 31 922 11 33.
Wir arbeiten für mehr als 1000 Unternehmen im In- und Ausland und wir beschäftigen ausgebildete Übersetzer und Linguisten, die ausschliesslich in ihre Muttersprache übersetzen.
www.usg.ch |
 |
| |
| |
|
|