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| USG Babylon Nr. 20 |
02.07.08 |
| Offizielles Publikationsorgan der USG AG zur Lösung nachbabylonischer Sprachprobleme |
Direkt von der Sprachenfront:
Neues, Witziges, Unglaubliches und Bösartiges |
Guten Tag liebe Leser
Das ist der etwas andere Newsletter der USG AG, direkt von der Sprachenfront.
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ACHTUNG ABMELDEN |
Neues aus dem Neandertal:
Neandertaler redeten wie wir, nur ohne a, e, o und u. Das fand der Anthropologe Robert McCarthy heraus, nachdem er mit Hilfe eines Neandertalerschädels den Sprechtrakt eines solchen Höhlenbewohners im Computer rekonstruierte. Heraus kam eine vokallose Sprache, aber kein Grunzen oder dumpfbackiges Lautartikulieren, obwohl nur 20% unseres Lautrepertoires dem Neandertaler zur Verfügung standen. Der Forscher ist überzeugt, dass die nahen Verwandten des Menschen, die vor gut 100'000 Jahren lebten, eine hoch entwickelte Kultur hatten. Wir, die USG AG, übersetzen mit unseren 95 Mitarbeiten ausser Werbe-, Touristik-, Telekommunikations-, IT- und Finanztexten, auch anthropologische und wissenschaftliche Texte in 33 Weltsprachen. |
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Wie frei ist die Schweiz wirklich?

Fährt man mit dem Auto durch die Stadt, ist beinahe an jeder Ampel eine Überwachungskamera montiert. Ja, bereits ein Schritt aus der Wohnung genügt und die Kameraüberwachung beginnt. Migros, Coop, Versicherungen und Banken gehen noch einen Schritt weiter mit ihren Super-Spezial-Credit-Cards, die es dann erlauben, auf das Konsumverhalten, die Krankheitsgeschichte und das Vermögen der einzelnen Kunden Rückschluss zu nehmen und zu sehen, ob der gute Klient auch proper ist oder nicht. Nur England macht das noch besser und streitet branchenübergreifende Missbräuche gar nicht erst ab. Ein Anruf aufs Handy - das im Übrigen registriert sein muss - gibt Einblick in den ganzen Freundeskreis, wenn man einem so genannten IMSI-Catcher auf den Leim geht. Das ist ein Datenempfänger, der eine Mobilfunkstation simuliert und alles, was da in einem gewissen Umkreis telefoniert, unbemerkt abhören und anzapfen kann, also beispielsweise sämtliche Daten, die auf der SIM-Karte gespeichert sind. Bei der Polizei soll es solche Spezialisten geben. Da hilft die dunkle Sonnenbrille und die Baseballkappe wenig. Freiheit heisst: Werfen Sie ihr Handy weg. Meiden Sie öffentliche Gebäude. Heiraten Sie nie. Gehen Sie nur noch mit einem Proxy-Server ins Internet. Bezahlen Sie immer bar und benutzen Sie weder Flieger noch Auto, wenn Sie den Standort wechseln. Gehen Sie zu Fuss, das schont Umwelt und Auto!
Ausgleichende Gerechtigkeit und Druck von oben auf den Schweizer-Staat kommt von Deutschland, Brüssel, den USA und neuerdings von Italien. Ausgerechnet Berlusconi rügt uns wie die Lotterbuben. Und während Staat und Wirtschaft ihre Bürger und Kunden ausschnüffeln, machen die kollabierenden Wohlfahrtsstaaten Druck auf die Schweizer Tresore und somit auf die kantonale Steuerhoheit und unsere politische Unabhängigkeit. Unser Fiskalsystem wird international gemobbt, während die Bundesräte mit sich selbst beschäftigt sind und an ihrer eigenen, ganz persönlichen Auslandpolitik, ihren rhetorischen Entgleisungen und den Nebenfolgen der Neuwahlen kranken. Mit zwiespältigen Signalen vom Finanzdepartement, die so etwas wie Abwehrwillen im internationalen Steuerstreit markieren sollen, können wir aber keine Schlacht gewinnen. Es braucht Konsens, verehrte Bundesräte, denn Guantanamo ist nicht weit.
Ja, schön und gut, aber was hat das jetzt mit Sprache zu tun? Wir meinen, dass persönliche Meinungsfreiheit mit der Sprache beginnt und mit der Zensur endet. Seit 30 Jahren bringen wir Weisse dazu, Schwarze zu lesen. Wir schaffen es, dass sich Gläubige mit Ungläubigen und Frauen mit Männern beschäftigen, dass man Schweizer Käse in Frankreich isst und chinesische Bedienungsanleitungen in Saudi-Arabien versteht. Wir übersetzen, ohne zu verurteilen, zu spotten oder zu kritisieren, aber wir denken uns unseren Teil, wenn wir Meinungsbildner in eine unserer 33 Sprachen übersetzen. Das nennen wir die persönliche Freiheit des Übersetzers.
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Absolut unknackbar: die Atomschrift
Mit der so genannten Quantenkryptographie werden einzelne Atome, deren Drehrichtung man digital als Null oder Eins lesen kann, mit Infos beladen. Wenn der Feind mitliest, bemerken dies Sender und Empfänger, weil beim Mitlesen die Drehrichtung verändert und damit die Nachricht zerstört wird. Da war die Rotor-Schlüsselmaschine Enigma, die im Zweiten Weltkrieg im Nachrichtenverkehr des deutschen Militärs verwendet wurde, geradezu eine leichte Fingerübung. Unser Code ist ganz simpel: info@usg.ch
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Enigma
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Wussten Sie, dass wir, die USG AG ...
... in 33 Weltsprachen übersetzen? Und pro Tag mehr als 300 Seiten rauspowern, wenn es sein muss? Und dass Sie als Kunde in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch einen Gratis-Sprachensupport erhalten? Das ist praktisch, wenn Sie ganz schnell wissen müssen, wo das Komma zu setzen ist oder wie "Know-how" auf Französisch heisst. Alles, was wir für Sie am Telefon erledigen können, kostet Sie nichts:
++41 31 922 11 33.
Wir arbeiten für mehr als 1000 Unternehmen (KMUs und Grosse) im In- und Ausland und wir beschäftigen ausgebildete Übersetzer und Linguisten, die ausschliesslich in ihre Muttersprache übersetzen.
www.usg.ch |
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