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| USG Babylon Nr. 10 |
03.09.07 |
| Offizielles Publikationsorgan der USG AG zur Lösung nachbabylonischer Sprachprobleme |
Direkt von der Sprachenfront:
Neues, Witziges, Unglaubliches und Bösartiges |
Guten Tag liebe Leser
Das ist der etwas andere Newsletter der USG AG, direkt von der Sprachenfront.
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ACHTUNG ABMELDEN |
Schweinisches
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Das Wort "Schwein" gleicht weder einem Schwein noch Noriega, Idi Amin oder Ceausescu. Aber aufgrund einer kulturell anerkannten Analogie zwischen den Lebensgewohnheiten eines Schweins und den moralischen Gewohnheiten eines Diktators kann es dazu dienen, die soeben erwähnten Herrschaften zu bezeichnen.
Der Satz "Mit Verlaub, verehrter Herr Präsident, Sie verhalten sich wie ein Schwein", ist nur vor laufender Kamera erlaubt. Da begrüsst man sich neuerdings auch schon mal vor Publikum mit: "Na, Du alte Schwuchtel, wie geht's denn so?" Allerdings halten wir solchen öffentlichen Schweinekram nicht für besonders witzig oder intelligent. Das Schimpfwortlexikon auf unserer Webseite hingegen schon: www.usg.ch.
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| Neue Marketing-Trends: |
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Glaubt man den Aussagen der Marketingexperten, die die Differenzierung im Marketing propagieren und von Einzigartigkeit in der Markenführung reden, landet man bei den Wasserpredigern, die selber aber lieber Wein trinken. Denn in der Praxis passen sich 90% der Marketingstrategen, die eben diese Alleinstellung predigen, an die Konkurrenz an!
Nachahmung ist wohl deshalb erfolgreich, weil Kunden leichter zu gewinnen sind, wenn sie zwischen ähnlichen Angeboten wechseln können. Aus diesem Grund setzen viele erfolgreiche Unternehmen stärker auf Präsenz und Mediapower, statt auf Einzigartigkeit.
Gleichgültig, ob Sie nun auf Alleinstellung oder Anpassung setzen: Wir übersetzen es in 33 Sprachen. Akzent- und fehlerfrei. Denn wir sind weder Richter noch Strategen noch Prediger, sondern Übersetzer mit Leib und Seele.
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| Waren die Griechen farbenblind? |
In der Iphigenie des Euripides heisst es, ein Altarsims sei vom Blut "xanthen" gewesen. Also rot. Das wird später durch die lateinischen Schriftsteller bestätigt, die "xanthon" mit "ruber" (rot) gleichsetzen. Aber in Aeschylos' Die Perser werden die Blätter des Ölbaums als "xanthen" beschrieben. Demnach wäre es eher mit grün zu übersetzen. Und um die Verwirrung komplett zu machen, wird zudem noch die Farbe des Honigs gelegentlich "xanthon" genannt. Also gelb.
Ähnlich der Fall von Martin Luther, der in der Bibel "hyakinthon" mit gelb übersetzte. Für andere Übersetzer bedeutet es dagegen grün. Und heute glauben wir, dass es blau heisst.
Doch weder die Griechen noch Luther waren farbenblind. Und statt dem Augenarzt ist hier der Sprachforscher zuständig. In all diesen Fällen fasst nämlich die fremde Sprache die Welt der Farbeindrücke zu anderen Begriffen zusammen, als die deutsche Sprache es tut.
Unsere Übersetzer wissen über diese Gefahren Bescheid, wenn sie Übersetzungen aus dem Griechischen, Französischen, Englischen oder einer anderen der 33 Weltsprachen anfertigen, in die und aus denen wir übersetzen. Zwei verschiedene Sprachen sind nämlich auch zwei verschiedene Weltanschauungen. Und rot ist nicht immer gleich rot. Da brauchen Sie nicht schwarz zu sehen - vorausgesetzt, Sie arbeiten mit dem richtigen Übersetzungsbüro: www.usg.ch.
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| Editorial: |
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Die Übersetzungs-Service USG AG.
Unsere Übersetzerinnen und Übersetzer arbeiten immer noch mit dem Kopf, dies in mehr als 33 Sprachen weltweit und in allen erdenklichen Bereichen: Ob Werbebroschüre, Homepage oder technisches Handbuch, Jahresbericht oder Polizeirapport, Anlageprodukt oder Versicherungsvertrag, ja auch der Liebesbrief und das Scheidungsurteil sind bei uns in besten Händen.
www.usg.ch
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