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USG Babylon Nr. 35 02.09.09
Offizielles Publikationsorgan der USG AG zur Lösung nachbabylonischer Sprachprobleme
Direkt von der Sprachenfront:
Neues, Witziges, Unglaubliches und Bösartiges
Guten Tag liebe Leser

Das ist der etwas andere Newsletter der USG AG, direkt von der Sprachenfront.


ACHTUNG ABMELDEN

English to go

Den Slogan "Come in and find out" des Parfümkonzerns Douglas verstanden die meisten deutschen Kunden so: "Komm rein und finde wieder heraus". Nicht ganz im Sinne des Unternehmens. Kaum besser schnitt "Drive alive" von Mitsubishi ab, das wurde mit "Fahre lebend" übersetzt. Bedenklich auch der Slogan von SAT.1. Viele Zuschauer übersetzten das SAT.1-Motto "Powered by emotion" mit "Kraft durch Freude". Aus diesem Grund lautet der Slogan heute "SAT.1 zeigt's allen".
Man muss sich fragen: Werden die englisches Claims überhaupt verstanden? Das Ergebnis einer Umfrage überraschte selbst eingefleischte Sprachpuristen: 85 Prozent der Befragten scheiterten am kurzen Slogan "Be inspired" von Siemens mobile. Aber es kommt noch dicker: 92 Prozent scheiterten an "One Group. Multi Utilities." von RWE. Kleine Steigerung gefällig? Die Telekom bot "city und german calls" an. Die Neuerung wurde später wieder rückgängig gemacht, denn Kunden hatten sich beschwert, dass sie mit einem Herrn German Call nicht telefoniert hätten. Da schlagen wir doch vor: „Let’s talk teutsch!“ Sonst landen wir beim Blödel-Otto, der „give me a lighter“ mit „gib mir eine Leiter“ übersetzte. Mehr über uns unter www.usg.ch & www.usg-stuttgart.de. Wir übersetzen seit über 30 Jahren in 33 Weltsprachen.

 

Warum Vernunft allein bei Entscheidungen unvernünftig ist.
Was jetzt kommt, hätte Plato und Descartes geärgert. Denn beide haben sich geirrt: Der Mensch ist kein vernunftbegabtes Wesen – auch wenn das über zwei Jahrtausende lang geglaubt und gelehrt wurde!
Der Glaube an die Dominanz der Vernunft wird von jedem Geschichtsbuch widerlegt. Unser Gehirn ist eine Entscheidungsmaschine, die zwischen Alternativen entscheidet.
Aber was macht unser Gehirn, wenn statt sieben 49 Waschmittel zur Verfügung stehen und statt 20 Kaugummis 300 im Angebot sind? Es kapituliert. Mit einer derartigen Vielfalt kann unser Gehirn schlicht nicht umgehen.

Andersrum: Spaghetti Pomodoro oder Bolognese? Bei diesem Entscheid sollte man so wenig wie möglich nachdenken und stattdessen sein emotionales Hirn aktivieren. Denn die rationalen Gründe (Pomodoro = günstiger) zeigen nicht, was man will. Aber wir sind so daran gewöhnt, für alles, was wir tun, Gründe zu haben, dass wir unsere Vorlieben gar nicht mehr kennen: nämlich Fleischsauce.
Fazit: Besser denken kann man lernen, wenn man all sein Wissen über sich selbst und das Produkt oder das Problem und die Schwächen und Stärken, die zu Entscheidungen führen, nachdenkt. In vielen Situationen ist das emotionale Gedächtnis gescheiter (siehe Fleischsauce). Meta-Kognition nennen das die Wissenschaftler, was soviel heisst wie „über das Denken nachdenken“.
Und wenn es um Sprachen oder Übersetzungen geht, müssen Sie nicht nachdenken, sondern sich nur auf diese beiden emotionalen Webadressen verlassen:
www.usg.ch oder www.usg-stuttgart.de. Bitte merken und weitersagen!

 

Spreaken Deutch!
Diese Übelsetzungen haben wir alle dem Langenscheit „Neue Sprachpannen aus aller Welt“ entnommen. Oft sind Übersetzungen halt doch Glücksache. Wenn Sie aber Ihrem Glück nicht so ganz trauen, können Sie uns Ihre Sprachprobleme anvertrauen: Seit über 30 Jahren übersetzen wir in 33 Weltsprachen.

 

Kaminski's Klartext:
Es geht um den guten Stil – Ihren Stil

Hervorragende Übersetzungen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Produktionsprozesses, an dessen Ende eine klare und deutliche Sprache steht. Eine Sprache, die Ihre Zielgruppe versteht, weil sie genau die richtige Tonalität trifft. So einfach ist das, im Grunde genommen. Wir nennen diesen mehrschichtigen Prozess „Q+“. Das Q steht für Qualität und das + für die Mehrdimensionalität unserer Qualitätssicherung.

 

Die erste Dimension ist der Stil und die Tonalität, mit denen wir die Sprache formen. Die zweite Dimension sind die Menschen, die für Sie übersetzen, lektorieren, redigieren oder den Text von Grund auf neu schaffen. Die dritte Dimension ist die Realisierungssicherheit, die wir in über 30 Jahren erworben haben, sowohl im Projektmanagement als auch in der Preis- und Termintreue.

Wie kommen wir zu besseren Übersetzungen? Das beginnt damit, dass wir ganz einfach gründlicher sind als andere. Das heisst, dass wir ganz konsequent nur Mitarbeiter beschäftigen, die ausschliesslich in ihre Muttersprache (Zielsprache) übersetzen und nicht auch zurück in die Ausgangssprache, wie das in der EU üblich ist. Das geht dann weiter mit unserer CAT-Software, die erkennt, ob Sie als Kunde immer das Wort „Madenschraube“ anstelle von „Inbusschraube“ oder „innenliegende Sechskantschraube“ vorziehen. Und das endet schliesslich mit unserem Team. Wenn ein Übersetzer sich mit einem schwierigen Text herumschlägt, dann hat er bei uns im Haus Kollegen, die ihm weiterhelfen können. So arbeitet man bei uns. Mit Herz, Kopf, Know-how und im Team. Alles andere ist bloss schlechter Stil.
 
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