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USGs Babylon Nr. 42 07.04.10
Offizielles Publikationsorgan der USG AG zur Lösung nachbabylonischer Sprachprobleme
Direkt von der Sprachenfront:
Neues, Witziges, Unglaubliches und Bösartiges
Guten Tag liebe Leser

Das ist der etwas andere Newsletter der USG AG, direkt von der Sprachenfront.


ACHTUNG ABMELDEN
Rückblick auf ein paar grosse Jahrgänge
Für die Mohammedaner ist sicher die Geburt Mohammeds das wichtigste Ereignis, während die Christen die Geburt Christi als Sternstunde feiern.
Die Schweizer denken eher an den Rütlischwur und die Deutschen an die Varusschlacht. Für die Amerikaner ist es das Jahr 1492, als der „Oberschussel“ Kolumbus Indien suchte und Amerika entdeckte! Nein, Pardon, die Amerikaner denken an die erste Mondlandung im Jahr 1969. Dann gab es da noch die französische Revolution. Als die schöngeistigen Salon-Thesen von David Hume und John Locke ins Französische übersetzt wurden, kam es 1789 zum grossen Knall – was ja an sich wieder für eine gute Übersetzung spricht –: Liberté, Egalité und Fraternité, bis die Seine rot gefärbt war vor lauter Demokratie.
Noch heute kann man in den feinen Restaurants von Mailand die Köstlichkeit „Robbespierre“ bestellen: Ein besonders blutiges, fein geschnittenes Fleisch, das sich nur auf einem heissen Teller mit ein paar frischen Kräutern und Gewürzen als eine Art Carpaccio-Democrazia geniessen lässt und das, weil potenzfördernd, besonders gerne von Silvio Berlusconi geordert wird. Doch wir schweifen ab. Also für uns war 1979 das wichtigste Jahr, als wir unsere Firma gründeten. Und ganz genau genommen das Jahr 2010, als wir ein Joint-Venture mit Lots of Dots eingegangen sind – ganz uneigennützig und im Dienst unserer Kunden!!!
Damit konnten wir erstmals in der Geschichte unserer Firma ohne Übersetzungsqualität einzubüssen so viel Geld für unsere Kunden einsparen, dass es sich lohnt, noch ein paar Zeilen weiterzulesen. Und das Schöne daran ist: Es wird nicht am Übersetzer gespart und an seinem Können, sondern am Prozess! Über eine virtuelle Plattform wird das Dokument in einen grafischen Teil und einen Textteil aufgeschlüsselt. Und auf derselben Plattform wird Ihr Text von unseren Übersetzern direkt bearbeitet. Ihre Leute müssen sich also nicht mit Schulungen für Dokumentverwaltungssysteme herumschlagen – ein Passwort und ein Browser genügen. Wir reden da von gut 50% Zeitersparnis bei mehrsprachigen Textdokumenten. Wenn Sie noch mehr wissen wollen, klicken Sie auf diesen Link: Damit hätten wir auch das Problem mit den Spitzenjahrgängen gelöst. Es ist nicht das Jahr 1879, als Edison die Glühbirne erfand, damit sich der Mensch 24 Stunden lang nützlich machen kann, und auch nicht 2007, als das iPhone von Steve Jobs lanciert wurde. Es ist das Jahr 2010, als sich Swen Wittig (Lots of Dots Media AG) und Adrian Peter (USG Übersetzungs-Service AG) zusammentaten, um ihren Kunden den besten Sprach- und Dokumentenservice der Welt zu bieten. Und jetzt sind Sie dran, um aus dem Jahr 2010 in Sachen Kommunikation einen Spitzenjahrgang zu schaffen!
Ach ja, und wenn Sie uns sagen, welcher denn ihrer Meinung nach der wichtigste Jahrgang in der Geschichte der Menschheit ist, können Schweizer ein zürichdeutsches Wörterbuch gewinnen und Deutsche und Österreicher ein kluges Grammatik- und Rechtschreibebuch: Richtiges Deutsch. Wir verschenken je 3 Stück nach dem Prinzip: „Die Ersten werden die Ersten sein“!

 

 

Blattschuss Nr. 2:
(Von Wirtschaft und Business)
Die neue Rubrik unseres Babylon Newsletters heisst „Blattschuss“ und kommt aus der Feder von Dr. Armin H. Kutscher.
Sie erscheint jeden zweiten Monat und soll unsere Leser, die mit beiden Füssen in der Businesswelt stehen, auf kluge und humorvolle Weise zum Denken anstossen und zum kritischen Hinterfragen aller Theorien, Philosophien und Statistiken bringen, mit denen so gerne gemogelt wird. Diesmal geht es um Magie. Um die Magie der Wirtschaftstheoretiker und derer Interpretationszauberlehrlinge.
Armin Kutscher ist Theologe. Er leitet das "forum für kommunikation & unternehmensethik" in Tübingen. Die Themen Corporate Governance und Unternehmensethik lehrt er als Dozent an verschiedenen Hochschulen in Süddeutschland. In seiner Westentasche steckt darüber hinaus das Diplom eines Orchestermusikers (Horn).
Von unsichtbaren Händen, Wiedergängern und verloren geglaubten Koffern
Wer sich in diesen Tagen fragt, wann der Winter endlich weiter- und der Frühling einzieht, wird gelegentlich auch mal daran gedacht haben, das Ganze auf irgend eine Art und Weise beschleunigen zu wollen.
Das ginge zum Beispiel mit den bekannten Beschwörungsformeln à la Harry Potter oder mit rituellen Tänzen. Beschwören, heraufrufen, anrufen: Die Formel muss stimmen, sonst geht es schief. Wir sprechen von Magie. Die magische Geisteshaltung gibt vor, der Mensch könne auf übermenschliche Kräfte, von denen er sich abhängig weiß, derart einwirken, dass diese ihm helfen oder einem anderen schaden. Der magische Mensch und besonders der Spezialist oder Zauberpriester kann durch Riten, diverse Praktiken und Opfer diese Mächte in den eigenen Dienst nehmen, sie beeinflussen und manipulieren. Ist der Ritus exakt ausgeführt, bleibt die Wirkung nicht aus.
Mit der Magie teilt auch die Wissenschaft den Wunsch, zu einem brauchbaren Verständnis der alltäglichen Ereignisse zu gelangen. Wer heute von wissenschaftlicher Methode spricht, meint eine Vorgehensweise, die in der Regel einem exakten Ritus folgt. Die Wahrheitsfindungsmethoden der Wissenschaft verdanken sich magischen und alchemistischen Verfahren und Prozeduren. Immer ist es die Suche nach letzten Wahrheiten, die hierzu motiviert. Wer nun aber glaubt, die „eine, präzise, richtige Wahrheit“ auf diese Weise gefunden zu haben, führe sich vor Augen, dass es sich dabei bestenfalls um die vorletzte Version der Wahrheit handeln kann, wenn nicht um einen Reinfall, und nicht um die letzte Wahrheit (Fischer, 93). Diese letzte Wahrheit im Sinne des magischen Weltbildes mittels bestimmter Praktiken herbeizuzwingen, ist nie gelungen. Das Spiel ist weiter offen.
Der Mantel des Magiers

Gerade Wirtschaftswissenschaftler werfen sich gegenwärtig, in Zeiten, in denen das Wünschen nicht hilft und Komplexität die Signatur der Zeit ist, „den Mantel des Magiers und die Stola des Priesters“ (Federico Di Trocchio) über, um ihren letzten Wahrheiten, die sie verkünden, die Aura vollkommener und endgültiger Sicherheit zu geben. Angesichts dieser fraglos unkritischen Sicht auf den Prozess der eigenen Wahrheitsfindung klingt Nietzsche geradezu prophetisch:

 

Glaubt ihr denn, dass die Wissenschaften entstanden und groß geworden wären, wenn ihnen nicht die Zauberer, Alchimisten, Astrologen und Hexen vorangelaufen wären als die, welche mit ihren Verheißungen und Vorspiegelungen erst Durst, Hunger und Wohlgeschmack an verborgenen und verbotenen Mächten schaffen mussten? Ja, dass unendlich mehr hat verheißen werden müssen, als je erfüllt werden kann, damit überhaupt etwas im Reiche der Erkenntnis sich erfülle?“

 

Fragen wir genauer nach diesen „Wahrheiten“, entdecken wir Erstaunliches: Magier und Alchemisten sind hier am Werk! Werfen wir aber zuerst, quasi über die Hintertreppe, einen Blick auf das „Gepäck“, mit dem diese Denker reisen. Die Frage nach dem Reisegepäck ist nicht unerheblich und hat einen handfesten historischen Hintergrund. Wer mehr über diesen Hintergrund erfahren will klickt auf diesen LINK!

 

 

Krise, Krause, Würth und Welt
Genau einen Tag nach unserem Auftritt bei der GWA berichtete Roland Pokorny, Leiter Creations und Live Events der Krones AG, des deutschen Weltmarktführers für Abfüll- und Verpackungstechnik:
„Die Filialleitung in den USA hatte nur zwei Änderungen an Ihrer Vorlage vorgenommen, doch selbst diese hat der amerikanische Native-Speaker im Tonstudio wieder zurückgenommen.“ Innerhalb von 48 Stunden haben wir so ein umfangreiches Manuskript für einen Imagefilm ins „gesprochene“ Amerikanisch-Englisch übertragen.
Selbst von den kritischsten Zeitgenossen kam viel Lob: „Die Materialien der USG gefallen mir sehr: sachkundig, aber nicht „gelehrt“ wirkend, sondern verspielt und munter – sehr angenehm und ansprechend,“ so Dr. Tilman Krause, Literaturkritiker der Tageszeitung DIE WELT.
Das Handelsblatt und INDUKOM, das Forum für Industrie und Kommunikation, schlossen sich dieser Meinung in je eigener Urteilskraft an. Der Nestor der deutschen Industrie persönlich, Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, lobte: „Ihre Unterlagen und insbesondere Ihre Werbeauftritte machen einen sehr pfiffigen Eindruck.“
Und Gottfried Beer schliesslich, Marketingleiter der traditionsreichen Hamm AG, des mit Abstand innovativsten Strassenwalzenherstellers der Welt, walzte uns platt vor Stolz und Freude über sein Kompliment: „So gute Texte und Übersetzungen wie die von USG haben wir noch nie bekommen.“

 

 

 

 

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